Aktuelles

 
15.03.2017
Christuskirche Eimsbüttel – Restaurierung Westportal abgeschlossen
Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg förderte die Restaurierung des Westportals einschließlich der Portal- und Nebenfenster mit einer Zuwendung.
08.03.2017
15. April ist Anmeldefrist für den Tag des offenen Denkmals 2017 in Hamburg
 

Online Spenden

Spendenkonto
HSH Nordbank
  
IBAN: DE06 2105 0000 0317 8671 00
   
BIC: HSHNDEHH

 
 

AKTUELLES

22.11.2016

Stadt benennt Straße in der Neuen Mitte Altona nach dem Rabbiner, Historiker und Genealogen Eduard Duckesz

Die Senatskommission für die Benennung von Verkehrsflächen hat Namen für 12 neu entstehende Straßen und drei Plätze in der Neuen Mitte Altona beschlossen. Mit dem Rabbiner, Historiker und Genealogen Eduard Duckesz wird auch der jüdischen Geschichte Altonas gedacht.

Eduard Duckesz wurde am 3.8.1868 in Szelepscény (damals Ungarn, heute Slowakei) geboren und 1891 Rabbiner an der Altonaer Klause in der Kleinen Papagoyenstraße 5. Neben seiner Tätigkeit als Rabbiner und Lehrer erwarb er sich als Beisitzer des Rabbinatsgerichts in Altona, Krankenhausseelsorger, Garnisonsgeistlicher und Oberrabbinatsverweser für Schleswig-Holstein große Verdienste. Vor allem aber machte er sich um die Erforschung jüdischer Grabinschriften und die Geschichte jüdischer Familien der Dreiergemeinde Altona-Hamburg-Wandsbek verdient. Er gilt als Begründer der jüdischen Familienkunde in Hamburg, da er die genealogische Forschung mithilfe fotografischer Dokumentation von Grabinschriften auf eine wissenschaftliche Basis stellte. 1939 floh Duckesz nach Holland und wurde 1943 nach Ausschwitz deportiert, wo er am 6.3.1944 ermordet wurde.

Das von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg 2007 errichtete und betriebene Besucherzentrum auf dem Jüdischen Friedhof Altona wurde feierlich mit Senatspräsenz am 29.11.2007 eröffnet und nach Eduard Duckesz benannt.

 Irina von Jagow, Geschäftsführerin Stiftung Denkmalpflege Hamburg: „Es war an der Zeit, dass dieses bedeutenden Rabbiners mit einer eigenen Straße gedacht wird. Für diese Ehrung setzte sich unsere Stiftung seit 2010 ein, da Eduard Duckesz einen unschätzbaren Beitrag zur Erforschung der Geschichte des jüdischen Lebens in Altona und des Friedhofs an der Königstraße, der gerade für das Welterbe der UNESCO nominiert wurde, geleistet hat.“

Rundgänge finden regelmäßig sonntags auf dem Jüdischen Friedhof Altona statt. Termine und weitere Informationen unter www.juedischer-friedhof-altona.de

 

 

 

 
zurück
 

AKTUELLES - ARCHIV

Hier finden Sie unsere Meldungen nach Jahren sortiert.

 
 
 

WELTERBE HAMBURG !?

Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus - Jüdischer Friedhof Altona

Weitere Informationen zum Procedere und Engagement der Stiftung Denkmalpflege Hamburg erhalten Sie hier.


 
 

Der Vierländerin-Brunnen benötigt dringend eine Grundrestaurierung!

Rasches Handeln tut not!
Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg ruft auf, die Rettung des Brunnens zu unterstützen.

Spendenkonten
Verwendungszweck: Vierländerin

Berenberg Bank
IBAN DE57 2012 0000 0054 5030 24
BIC BEGODEHH

HSH Nordbank
IBAN DE06 2105 0000 0317 8671 00
BIC HSHNDEHH

 

 
 
 
© 2017 Stiftung Denkmalpflege Hamburg, Dragonerstall 13, 20355 Hamburg