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AKTUELLES

23.07.2012

Jüdischer Friedhof Altona soll auf Tentativliste des Welterbes der UNESCO

Hamburg meldete den Jüdischen Friedhof Altona offiziell am 16. Juli 2012 bei der Kultusminister-Konferenz an.

In der Tentativliste werden Kultur- und Naturgüter aufgeführt, die für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt angemeldet werden sollen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) erstellt für Deutschland eine einheitliche Liste auf Grundlage der Vorschläge der Bundesländer.

Die UNESCO verabschiedete 1972 das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“, ein international bedeutsames Instrument zum Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes. Das Übereinkommen wurde bislang von 189 Staaten ratifiziert. 962 Kultur- und Naturerbestätten aus 157 Staaten sind in der UNESCO-Welterbeliste bislang aufgeführt, da sie als „Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen“ (Präambel der Welterbekonvention).

Der knapp 2 ha große jüdische Friedhof besteht aus einem sefardischen und einem aschkenasischen Teil und wurde 1611 angelegt und kontinuierlich erweitert. Der „Gute Ort“ gilt nicht nur wegen seiner Größe und seines Alters – er ist nicht nur der älteste jüdische Friedhof Hamburgs und der älteste erhaltene Friedhof der Stadt überhaupt, sondern mit seinem sefardischen Teil auch der älteste Friedhof von den aus Portugal ausgewanderten Sefarden in Nordeuropa – , sondern auch wegen der kulturhistorischen Bedeutung zahlreicher Grabsteine weltweit als eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Auf dem sefardischen Teil sind ca. 1.600 mit kunstvoll-verspielten Sprach- und Dekorationsmotiven verzierte Grabmale vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts vorhanden. Das Gräberfeld wird seit 1869 nicht mehr belegt. Von ursprünglich über 9.000 Grabsteinen sind bis heute rund 8.100 Steine bzw. Fragmente erhalten geblieben.

Seit 2007 ist der Jüdische Friedhof Altona nach umfangreichen Archivierungs- und Restaurierungsarbeiten wieder der Öffentlichkeit zugänglich durch die Initiative der Stiftung Denkmalpflege Hamburg, die die immer noch andauernden Restaurierungsarbeiten koordiniert, das Besucherzentrum Eduard Duckesz-Haus errichten ließ, regelmäßig Rundgänge und Veranstaltungen anbietet und die Erforschung fördert.

 
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Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus - Jüdischer Friedhof Altona

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