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04.12.2017
Geschätztes Kuratoriumsmitglied Dieter Horchler verstorben
 

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AKTUELLES

13.06.2014

UNESCO Welterbe-Kandidatur: Jüdischer Friedhof Altona ausgewählt

Die Kultusministerkonferenz hat am 12. Juni 2014 den Jüdischen Friedhof Altona in die „deutsche Tentativliste“ aufgenommen. Die Aufnahme in die deutsche Nominierungsliste ist Voraussetzung für das weitere Verfahren zur Anerkennung einer Kulturstätte als Welterbe.

Die Tentativliste wird von der Kultusministerkonferenz auf Grundlage von Vorschlägen der Bundesländer erarbeitet. Sie umfasst diejenigen besonderen Stätten, für die ein Land bei der
UNESCO einen Antrag auf Aufnahme in die Welterbeliste stellen wird. Auf der nun für den Zeitraum ab 2016 erarbeitete Liste wird der Jüdischen Friedhof Altona an 2. Stelle nach den auf Platz 1 nominierten „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst (Schwäbische Alb)“ geführt.

Irina von Jagow, Geschäftsführerin Stiftung Denkmalpflege: „Wir sind sehr glücklich und stolz, dass unser jahrelanger Einsatz für den Jüdischen Friedhof Altona nun Anerkennung findet.“

Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg koordiniert die Erforschung und Restaurierung des Jüdischen Friedhofs Altona, ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten und qualifizierte Führungen und betreibt mit dem 2007 errichteten Eduard Duckesz-Haus ein Besucherzentrum, in dem Vorträge und kleinere Ausstellungen stattfinden.

Der „Gute Ort“ in der Königstraße gilt nicht nur wegen seiner Größe und seines Alters, sondern auch wegen der kulturhistorischen Bedeutung zahlreicher Grabsteine weltweit alseines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Die einmalige sefardische Grabkunst, die durch verwandtschaftliche Beziehungen und Umzüge in gleicher Form nur noch in Amsterdam und in der Karibik zu finden ist, macht ihn zu einem globalen Kulturdenkmal. Die überragende Bedeutung der Altonaer Rabbiner, die im heutigen Judentum fortbesteht und zahlreiche internationale Besucher anzieht, unterstreicht ebenfalls die transnationale Bedeutung dieser Stätte.


 
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WELTERBE HAMBURG !?

Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus - Jüdischer Friedhof Altona

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