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Aktuelles

 
20.06.2018
Tag des offenen Denkmals vom 7.-9.09. unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“
09.01.2018
Stiftung Denkmalpflege Hamburg beteiligt sich mit 2 eigenen und einem Förderprojekt am Europäischen Kulturerbejahr 2018
 

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Hier finden Sie Veranstaltungen zu Denkmalschutz und -pflege, Stadtentwicklung, Architektur, Baukultur, Jüdischem Leben und Stiftungswesen in Hamburg und Umgebung. Gerne stellen wir auch Ihre nicht-kommerziellen Termine in unseren Veranstaltungskalender ein! Die Termine beruhen auf den Angaben der Veranstalter. Bitte kontaktieren Sie diese bei Rückfragen.
28.06.2018

Die Planung Schumachers für den Dulsberg

Führung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "100 Jahre Fritz Schumacher und der Dulsberg", Referent: Dr.-Ing. Roger Popp, Geschichtsgruppe Dulsberg

Uhrzeit:18 Uhr
Treffpunkt: Straßburger Platz
Veranstalter: Stadtteilbüro Dulsberg und Roger Popp
Kosten: keine

Weitere Führungen (jew. 18 Uhr):

  • 05.07.: Wer wohnt auf dem Dulsberg? Referent: HafenCity Universität
  • 12.07.: Schumacher einmal anders - die Frank-Häuser, die Gerson Blöcke und der Naumann Block  Referent: Architekturhistoriker Dr.-Ing. Roger Popp, Geschichtsgruppe Dulsberg
  • 09.08:  Der Osten des Dulsbergs – Die Ära nach Schumacher.
    Referent: Architekturhistoriker Dr.-Ing. Roger Popp, Geschichtsgruppe Dulsberg
  • 16.08.: Alltag und Veränderung auf dem Dulsberg… und Fritz Schumacher?
    Referent: Jürgen Fiedler, Stadtteilbüro Dulsberg
  • 23.08.:Historische Konzepte des Dulsberg Grüns.
    Referent: Gartenhistoriker Dr.-Ing. JHoachim Schnitter
  • 30.08.: Bewahren und verändern – Denkmalpflege auf dem Dulsberg.
    Referent: Christoph Schwarzkopf, Denkmalschutzamt Hamburg

Dunkelroter Backstein, Reformwohnungsbau, vielfältige Grün- und Freiraumstrukturen – als Stadterweiterungsgebiet der 1920er Jahre stellt die Hamburger Wohnsiedlung Dulsberg eine wichtige Zeitschicht der Europäischen Stadt dar. Vorausgegangen war ein im Jahr 1918 nach modernsten Kriterien reformierter Bebauungsplan des damaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher. 100 Jahre später laden eine Ausstellung, Stadtrundgänge und Publikationen dazu ein, die Entwicklungsgeschichte des Dulsbergs und die auch heute noch aktuellen Planungsansätze kennenzulernen.

Gegen Ende des Ersten Weltkriegs herrschte akute Wohnungsnot, die bestehenden Wohnverhältnisse waren beengt und kleine Wohnungen Mangelware. Auf Basis des durch Fritz Schumacher überarbeiteten Bebauungsplans entstand im Dulsberg ein neues Wohnquartier. Der Plan sah in Abwendung von den gründerzeitlichen Schlitzbauten eine aufgelockerte aber gleichzeitig dichte Bebauung mit Baublöcken und großen Innenhöfen für die Bewohnerschaft vor. Herzstück war ein diagonal verlaufender Grünzug sowie eine senkrecht kreuzende Sport- und Spielplatzachse. Verschiedene namhafte Architekten realisierten die einzelnen Gebäudeensembles im Quartier und entwickelten im Zuge einer Wohnungsreform neuartige Gebäudetypen und Wohnungsgrundrisse. Gesunde Wohnverhältnisse, Funktionalität und niedrige Baukosten standen dabei im Mittelpunkt. Verbindendes Element war roter Backstein, der bis heute das dominierende Gestaltungselement auf dem Dulsberg ist. Der Grünzug, der vom damaligen Gartenbaudirektor Otto Linne entworfen und zu großen Teilen realisiert wurde, erhielt verschiedene Spiel- und Ruhezonen für Jung bis Alt. Trotz vieler Veränderungen, insbesondere infolge von Krieg und Wiederaufbau, ist die Grundkonzeption von Fritz Schumacher bis heute ablesbar und steht für eine gut funktionierende Nachbarschaft. Ihr Zusammenspiel aus Gebäuden und Freiräumen ist nach wie vor von einer hohen städtebaulichen Qualität und macht den Dulsberg zu einem bauhistorisch wertvollen, identitätsstiftenden Wohnquartier. Der Dulsberg ist als einziges Wohnquartier Hamburgs Fördergebiet im Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz.

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums sind im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 verschiedene Formate geplant – Bewohnerinnen und Bewohner, die breite Öffentlichkeit und Fachleute sind dazu eingeladen, den Dulsberg zu erkunden. Nach einer Auftaktveranstaltung Anfang Juni werden thematische Stadtrundgänge, eine Ausstellung im Stadtraum sowie begleitende Publikationen angeboten.

 
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JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA

Der über 400 Jahre alte jüdische Friedhof Altona ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Stadt. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg hat das Besucherzentrum erbaut und ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten und Führungen durch qualifizierte Guides.
Geschlossen bei Sturm, Eis u. Schnee (u. jüd./gesetzl. Feiertagen).

 


 
 

WELTERBE HAMBURG !?

Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus - Jüdischer Friedhof Altona

Weitere Informationen zum Procedere und Engagement der Stiftung Denkmalpflege Hamburg erhalten Sie hier.


 
 

Der Vierländerin-Brunnen benötigt dringend eine Grundrestaurierung!

Rasches Handeln tut not!
Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg ruft auf, die Rettung des Brunnens zu unterstützen.

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