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26.06.2019
Wiederinbetriebnahme des historischen Vierländerin-Brunnens am Hopfenmarkt
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24.05.2019
NEUERSCHEINUNG: Archiv aus Stein / Band 6: Sefarditas em Hamburgo / Sefarad in Hamburg
 

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02.07.2019

Migge im Anthropozän

"Leberecht Migge 2019". Positionen für eine grüne Moderne
Vortragsreihe / Diskussionsveranstaltung / Ausstellung

Der Gartenarchitekt Leberecht Migge (1881–1935), bis 1913 künstlerischer Leiter der Hamburger Gartenbaufirma von Jakob Ochs und Verfechter des architektonisch geprägten Reformgartens, nahm sich früh auch sozialen Aspekten seiner Arbeit im Themenfeld „Großstadt und Garten“ an. Als Reaktion auf Nahrungsmangel, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg propagierte er die Selbstversorgung in genossenschaftlichen Siedlungen mit „Gärten in Massen“. Ferner gründete er eine „Siedler-Schule“ und war in Zusammenarbeit mit Otto Haesler, Bruno Taut, Martin Wagner und Ernst May an prominenten Siedlungs- und Freiraumplanungen in der Weimarer Republik beteiligt. 1926 verfasste er das „Grüne Manifest“. Mit Hilfe von Abfallaufbereitung und Schmutzwasserverwertung sollten wirtschaftlich entlastende Erwerbsgärten entstehen. Mit seinen vorausschauenden Konzepten – formuliert in Schriften wie „Jedermann Selbstversorger“ oder „Die wachsende Siedlung nach biologischen Gesetzen“ – machte Migge seinen Standpunkt für eine Grünpolitik der Moderne deutlich. Die von ihm angeregten Experimente der Wiederverwertung im urbanen Nahrungsmittel- und Abfallkreislauf haben heute auch Einfluss auf Ideen, die wie „Urban Gardening“ oder „Urbane Landwirtschaft“ versuchen, diese Aspekte stärker in die verdichtete Stadt einzubringen.

Die Entwicklungen ab 1919 bewirkten einen entscheidenden Umbruch auch in Migge’s Wirken. Die Programmatik wie das Sendungsbewusstsein seiner Konzepte sind im komplexen Themenfeld des Jubiläums „100 Jahre Bauhaus“ bestens verortet. Ihre Aktualität wie auch die historische Figur mit ihrem Schaffen und Wirken werden Gegenstand einer universitären Vortragsreihe sein. Längst verschollen geglaubte Pläne und Entwürfe seiner frühen Arbeiten sollen als Hauptexponate einer Ausstellung erstmals der Hamburger Öffentlichkeit präsentiert werden. Im Rahmen des Hamburger Architektursommers werden Ausstellung und Vorträge mit einem Begleitprogramm versehen, zu dem u. a. eine Diskussionsveranstaltung und Filmvorführung gehören.

Veranstalter: Hafen-City-Universität in Hamburg in Kooperation mit der Behörde für Umwelt und Energie / Bereich Gartendenkmalpflege (Hamburg), der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (Hamburg) sowie der Martin-Elsaesser-Stiftung (Frankfurt)
Idee und Konzeption: Prof. Christiane Sörensen (HCU), Klaus Hoppe und Heino Grunert (BUE), Dr. Jörg Schilling (MES)
Orte: HCU, Wacholderpark / Hamburg-Fuhlsbüttel, Galerie Renate Kammer / Architektur und Kunst

VORTRÄGE
Veranstaltungsreihe "Wasserhorizonte",
Termine: Dienstags 18.15 Uhr (außer: 06.06. / Beginn 02.07.: 17 Uhr, anschl. Diskussionsveranstaltung)
Ort: HafenCity Universität, Überseeallee 16, Hörsaal 150 (1.OG)
Eintritt: frei
Weiterer Termin: 09.07. Wacholderpark / Moderation: Klaus Hoppe (BUE; Abschluss)

"Spartakus in Grün. Leberecht Migge und die Gartenkultur des 20. Jahrhunderts", AUSSTELLUNG (07.06.-13.07.), weitere Informationen hier

 
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JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA

Der über 400 Jahre alte jüdische Friedhof Altona ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Stadt. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg hat das Besucherzentrum erbaut und ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten und Führungen durch qualifizierte Guides.

Geschlossen bei Sturm, Eis u. Schnee sowie bei gesetztlichen und jüdischen Feiertagen und in den Winterferien

 


 
 

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