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Aktuelles

 
03.07.2022
Vom Grabmal zum Kulturdenkmal
Rundgang über den Jüdischen Friedhof Altona
12.04.2022
Faltblatt „Förderungen 2021“ erschienen
 

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JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA
EDUARD-DUCKESZ-HAUS

Königstraße 10a, Altona

Der jüdische Friedhof in Altona wurde 1611 angelegt und kontinuierlich erweitert.
Der „Gute Ort“ in der Königstraße gilt nicht nur wegen seiner Größe und seines Alters, sondern auch wegen der kulturhistorischen Bedeutung zahlreicher Grabsteine weltweit als eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Der knapp 2 ha große Friedhof besteht aus einem sefardischen Teil (als „Sefarden“ werden jüdische Einwanderer von der iberischen Halbinsel bezeichnet) und einem aschkenasischen Teil (als „Aschkenasen“ werden deutsche Juden und Einwanderer aus Osteuropa und Russland bezeichnet), die ursprünglich voneinander getrennt waren. Beide erheben den Friedhof nach Aussage namhafter Judaisten in den Rang eines UNESCO Weltkulturerbes. Der seit 1869 nicht mehr belegte Friedhof ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde.

Die beeindruckenden Grabmale werden kontinuierlich restauriert. 2007 hat die Stiftung Denkmalpflege Hamburg das Besucherzentrum Eduard Duckesz-Haus erbaut und ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten sowie Führungen durch qualifizierte Guides.

Öffnungszeiten: 

Oktober - März:      Di, Do, So 14-17  Uhr
April - September:  Di, Do 15-18 Uhr, So 14-17 Uhr
Geschlossen an jüdischen und gesetzlichen Feiertagen und bei Sturm, Schnee und Eis.

Der Besuch des Friedhofs ist kostenlos.

Führungen für Einzelbesucher:  So 12.00 Uhr (Schließtage s.o.)
Kosten: Erwachsene 5 Euro, keine Anmeldung

Gruppen buchen Führungen bitte ausschließlich über den Museumsdienst: 040-428131-0
Sprachen: Deutsch, Englisch, Hebräisch, Italienisch und Gebärdensprache
Keine Führungen an jüdischen und gesetzlichen Feiertagen und während der Winterferien (s.o.)

 

 
 

Faltblatt „Förderungen 2021“

2021 konnte die Stiftung Denkmalpflege Hamburgs Denkmäler mit 260.000 € unterstützen! Die geförderten Denkmäler finden sich in dem neu erschienenen Faltblatt „Förderungen 2021“.

 

 
 
Aschkenasische Grabsteine Aschkenasische GrabsteinePhoto: Turgay Ugur
Sefardische Grabsteine / Eduard Duckesz-Haus Sefardische Grabsteine / Eduard Duckesz-HausPhoto: Turgay Ugur
Aschkenasische Grabkunst Aschkenasische GrabkunstPhoto: Turgay Ugur
 
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