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Aktuelles

 
01.08.2021
Vom Grabmal zum Kulturdenkmal
Rundgang über den Jüdischen Friedhof Altona
22.07.2021
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Der Löwe kehrt zurück

Der Löwenbrunnen auf dem Jüdischen Friedhof Altona

In dem von einem aufgerichteten steinernen Löwen bekrönten Brunnen konnten die Besucher Jahrhunderte lang ihre vorgeschriebene Waschung nach dem Besuch des Friedhofs vornehmen. Die Skulptur wurde 1747 gestiftet. Ursprünglich stand oktogonale Brunnen verkehrt herum, d.h. der Löwe befand sich auf dem heutigen Sockel, der Brunnen selbst stand auf der Schale.

Die aus Sandstein gefertigte Löwenskultpur war ursprünglich vergoldet, ist 73 cm hoch und nach vorn geneigt. Das Maul des sitzenden Löwen ist leicht geöffnet, der Kopf gedreht. Er hält mit seinen Pranken eine hochformatige Kartusche. Gekrönt wird deren Rocaillerahmen von einer großen Muschel, die sich über einem Flügelpaar befindet. Auf der leicht nach vor gewölbten Kartusche, ist eine sechszeilige hebräische Inschrift in erhabenen Buchstaben angebracht.

Photo: DA / M.Doose

Im Rahmen der Ausstellung "Der Gute Ort. 400 Jahre Jüdischer Friedhof Altona", die die Stiftung Denkmalpflege Hamburg im Mai 2011 in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky zeigte, wurde die Skulptur der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Brunnen wurde 2012 am ursprünglichen Standort, dem ehemaligen Eingang zum sefardischen Teil, wieder aufgestellt. Die barocke Löwenplastik wurde aus Sicherheitsgründen jedoch als Kopie gefertigt. Das Original des Löwen, in den Kriegswirren von einem aufmerksamen Bürger in das Altonaer Museum gebracht, befindet sich seit der Restaurierung im Eduard Duckesz-Haus.

Löwe (Transport) Löwe (Transport)Photo: stabihh
Löwe (in der Ausstellung) Löwe (in der Ausstellung)Photo: stabihh
Löwe (von der Seite) Löwe (von der Seite)Photo: stabihh
Löwe (von vorn) Löwe (von vorn)Photo: stabihh

Übergabe einer restaurierten Original-Brunnenfigur des jüdischen Friedhofs durch das Altonaer Museum und die Stiftung Denkmalpflege Hamburg an die jüdische Gemeinde Hamburg (Wolfgang Vacano, Altonaer Stadtarchiv, 2013 (c))

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