OK Diese Website setzt zur Optimierung Cookies ein. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Datenschutz
?>

Aktuelles

 
21.01.2021
Publikation über Reformwohnungsbau der 1920er Jahre gefördert
20.01.2021
Gewächshaus gefördert
 

Spendenkonto

Berenberg Bank

IBAN: DE35 2012 0000 0054 5030 24

BIC: BEGODEHH

   

 
 

Jüdischer Friedhof Altona
Eduard-Duckesz-Haus

Königstraße 10a, Altona

Informationen zu Öffnungszeiten sowie Führungen für Einzelbesucher und Gruppen finden Sie hier oder im Veranstaltungskalender.

Der Jüdische Friedhof Altona ist ab dem 7. März 2021 wieder geöffnet. Das Eduard-Duckesz-Haus bleibt vorerst geschlossen.

Der jüdische Friedhof in Altona wurde 1611 angelegt und kontinuierlich erweitert.
Der „Gute Ort“ in der Königstraße gilt nicht nur wegen seiner Größe und seines Alters, sondern auch wegen der kulturhistorischen Bedeutung zahlreicher Grabsteine weltweit als eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder.

Der knapp 2 ha große Friedhof besteht aus einem sefardischen Teil (als „Sefarden“ werden jüdische Einwanderer von der iberischen Halbinsel bezeichnet) und einem aschkenasischen Teil (als „Aschkenasen“ werden deutsche Juden und Einwanderer aus Osteuropa und Russland bezeichnet), die ursprünglich voneinander getrennt waren. Beide erheben den Friedhof nach Aussage namhafter Judaisten in den Rang eines UNESCO Welterbes. Der seit 1869 nicht mehr belegte Friedhof ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde.

Die beeindruckenden Grabmale werden kontinuierlich restauriert. 2007 hat die Stiftung Denkmalpflege Hamburg das Besucherzentrum Eduard Duckesz-Haus erbaut und ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten sowie Führungen durch qualifizierte Guides. Bestattungen fanden auf dem Jüdischen Friedhof Altona von 1616-1868 statt, in Ausnahmefällen auf aschkenasischen Erbbegräbnissen noch bis 1871 und auf dem portugiesischen Teil bis 1877.

In den Datenbanken des Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen finden sich alles Namen und Grabinschriften des aschkenaischen Teils sowie des Hamburger Teils. Umfangreiche Informationen auch zu weiteren Jüdischen Friedhöfen in Hamburg finden Sie hier.

Der Besuch des Friedhofs ist kostenlos.
Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Gruppenbesuche mit Fremdführung sind aus versicherungstechnischen Gründen nicht gestattet. Bitte buchen Sie über den Museumsdienst Hamburg, per Telefon 040 - 428 131 - 0 oder online.
18.08., 25.08., 1.09., 8.09., 15.09., 22.09., 29.09., 6.10., 13.10., 20.10., 27.10., 3.11., 10.11., 17.11., 24.11., 1.12.

 

Videos zum Abruf

Der Israelitische Tempel in Hamburg - Präsentation der Publikation durch die Autoren

Vorträge von PD Dr. Andreas Brämer , PD Dr.-Ing. Ulrich Knufinke und Prof. Dr. Miriam Rürup. Link

 
 

DENKMAL DIGITAL

Digitale Angebote
Videos, Präsentationen, Audiotouren u. v. m.

 
 
 
© 2021 Stiftung Denkmalpflege Hamburg, Dragonerstall 13, 20355 Hamburg