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Aktuelles

 
12.06.2020
Restaurierung der Köhlbrandtreppe gefördert
27.05.2020
NEUERSCHEINUNG: „Die Königstraße und der Jüdischer Friedhof in Altona“
 

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Aufgrund der Corona-Pandemie kann es sein, dass Veranstaltungen verlegt oder abgesagt werden. Die Termine beruhen auf den Angaben der Veranstalter. Bitte kontaktieren Sie diese bei Rückfragen.

„Du, meine konkrete Utopie”

Ausstellung (bis 28.08.)

Aus gegebenem Anlass wird darum gebeten, die Hygienevorschriften einzuhalten, auf die am Eingang hinwiesen werden. Dazu gehört das Tragen eines Nasen- Mundschutzes sowie die Wahrung von mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen. 

Der BDA Hamburg präsentiert ab März die Wiener Wohnanlage Alt-Erlaa in einer Ausstellung mit Fotoarbeiten von Zara Pfeifer. „Luxus für alle“ lautet der verheißungsvolle Ansatz, der den Anspruch des Architekten Harry Glück für  den in den 1970er Jahren geplanten Wohn- und Kaufpark Alt-Erlaa am Stadtrand Wiens beschreibt. Mit Wohnraum für ca. 9.000 Personen ist er eines der größten Wohnanlagen Österreichs. Auch wenn man heute in einer Zeit des erhöhten Wohnungsbaus die Konzepte von Großwohnsiedlungen nicht mehr wiederholen möchte und die städtebaulichen Leitbilder weiterentwickelt wurden, verlangt dieser Bestand doch einen genauen Blick, um die aktuelle Diskussion über den Erhalt und die Weiterentwicklung der Siedlungsbestände der 50er, 60er und 70er Jahre zu beleben. Entgegen einiger negativer Beispiele von Großwohnsiedlungen, wurden in diesem Wohnkomplex Ansätze verfolgt, die für den heutigen Wohnungsbau immer noch relevant sind wie kurze Wege, Gemeinschaftseinrichtungen, Stadt in der Stadt, Bezug zu Frei- und Grünraum oder autofreie Mobilität. Das Beispiel Alt-Erlaa zeigt, dass für die nachhaltige Wohnzufriedenheit das gelebte Miteinander nötig ist, begünstigt durch die soziale Infrastruktur mit seinen vielen Gemeinschaftseinrichtungen, den Dachschwimmbädern und dem kulturellen Angebot. Daran lassen sich Fragen der zukünftigen Großsiedlungsentwicklung knüpfen. Wie gehen wir also mit dem Erbe dieser Großwohnformen um? Was sind ihre Potenziale? Was sind gute Wege der Optimierung und Nachverdichtung – mit dem Erhalt der Lebensqualität für alle? Welche Folgen ziehen wir daraus für den Hamburger Wohnungsbau von heute?

Die Fotografin und Architektin Zara Pfeifer hat in ihrem langjährigen Foto- und Rechercheprojekt „Du, meine konkrete Utopie” die Wohnanlage Alt-Erlaa untersucht. Charakteristisch für die Terrassenbauten sind die aus bepflanzten Trögen bestehenden grünen Fassaden und die Schwimmbäder auf den Dächern der 70 Meter hohen Gebäude. Neben den 3.200 Wohnungen – von denen Zara Pfeifer einige für kurze Zeit selbst bewohnte – zeichnet  zudem eine Vielzahl von gemeinschaftlichen Flächen die Architektur der Wohnblöcke aus. Diese werden  von derzeit 33 Clubs genutzt, die aus der Bewohnerschaft über die  Jahre entstanden sind. Zara Pfeifer wurde 1984 in Köln  geboren und lebt/arbeitet in Wien.  Sie hat Architektur an der TU Wien und der Akademie der bildenden Künste sowie Fotografie an der  Friedl Kubelka Schule für künstlerische Fotografie Wien studiert. Ihre Arbeit wurde vielfach publiziert und in diversen Institutionen in Europa und Nordamerika ausgestellt.

Öffnungszeiten (vorläufig): Mo. und Do. 10-18 Uhr oder nach Vereinbarung
Ort: BDA Hamburg Galerie, Shanghaiallee 6
Veranstalter: Bund Deutscher Architekten und Architektinnen - BDA der Freien und Hansestadt Hamburg e. V.
Eintritt: frei

 
 

JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA

Der über 400 Jahre alte jüdische Friedhof Altona ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Stadt. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg hat das Besucherzentrum erbaut und ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten und Führungen durch qualifizierte Guides.

Geschlossen bei Sturm, Eis u. Schnee sowie bei gesetzlichen und jüdischen Feiertagen und in den Winterferien.

 
 

GÄNGEVIERTEL

Der Bäckerbreitergang ist der einzig erhaltene Teil des berühmten Hamburger Gängeviertels und zugleich Sitz der Stiftung. Die denkmalgeschützten Wohnhäuser aus dem 18./19. Jh. und das Kopfgebäude Dragonerstall 9-13 sind Eigentum der Stiftung, die die Häuser restauriert und als preisgünstigen innerstädtischen Wohnraum erhält.

 
 

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