Eduard-Duckesz-Haus auf dem Jüdischen Friedhof Altona

© Felix Borkenau

Der Jüdische Friedhof Altona gilt nicht nur wegen seiner Größe und seines Alters, sondern auch wegen der kulturhistorischen Bedeutung zahlreicher Grabsteine weltweit als eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Der „gute Ort“ in der Königstraße wurde 1611 angelegt, kontinuierlich erweitert und von 1616 bis 1868 für Bestattungen genutzt. Er besteht aus einem sephardischen und einem aschkenasischen Teil, die ursprünglich voneinander getrennt waren. Der Friedhof ist auch heute noch eine religiöse Stätte und steht im Eigentum der Jüdischen Gemeinde Hamburg. 

2007 hat die HAMBURGER DENKMALSTIFTUNG das Eduard-Duckesz-Haus als Besucherzentrum erbaut und ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten des Friedhofs sowie Führungen durch qualifizierte Guides. 

Öffnungszeiten

1. April bis 30. September
Dienstag, Donnerstag 15 bis 18 Uhr sowie Sonntag 14 bis 17 Uhr

1. Oktober bis 14. Dezember
Dienstag, Donnerstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr

Geschlossen
an jüdischen und gesetzlichen Feiertagen (05.04. / 09.04. / 14.05. / 24.05.) und bei schlechter Witterung

Winterschließzeit: 15. Dezember 2026 bis 31. März 2027

Hinweise für Besucherinnen & Besucher

Der Besuch des Friedhofs ist kostenlos. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Führungen

Einzelbesucherinnen und -besucher
Sonntag 12 Uhr – ohne Anmeldung – an den Öffnungstagen: 12.04. / 19.04. / 26.04. / 03.05. / 10.05. / 17.05. / 31.05. / 07.06. / 14.06. / 21.06. / 28.06. / 05.07. / 12.07. / 19.07. / 26.07. / 02.08. / 09.08. / 16.08. / 23.08. / 30.08. Weitere Termine folgen.
Dauer: 90 Minuten, Sprache: Deutsch 
Kosten: Erwachsene 10 Euro (ermäßigt 5 Euro), Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr frei

Gruppen 
Buchung: per E-Mail über kontakt@denkmalstiftung.de 
Dauer: 90 Minuten, Sprachen: Deutsch, Englisch, Hebräisch, Gebärdensprache
Kosten: 75 Euro Kinder und Jugendliche / 150 Euro Erwachsene (15 Euro Sonntagszuschlag, 15 Euro Fremdsprachenzuschlag)

Fremdführungen sind aus versicherungstechnischen Gründen nicht gestattet.

In der Datenbank zur jüdischen Grabsteinepigraphik des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen ist auch der aschkenasische Teil des Jüdischen Friedhof Altona, sowie dessen sogenannter Hamburger Teil“.

Besucheradresse

Jüdischer Friedhof Altona
Königstraße 10a
22767 Hamburg