Aktuelles

Innenraumdetail Max Brauer Allee 83-85, Foto: Elbe & Flut, Thomas Hampel
Innenraumdetail Max Brauer Allee 83-85, Foto: Elbe & Flut, Thomas Hampel

Hier finden Sie aktuelle Informationen, Pressemeldungen und Termine der Stiftung Denkmalpflege Hamburg:


Übergabe der von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg geretteten Rauchkate Fischbek an den Trägerverein „Huus un Hoff“

Rauchkate (Cuxhavener Straße 432, Neugraben-Fischbek). Foto: Manfred Wiggert

Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg ist neue Eigentümerin der denkmalgeschützten Fischbeker Rauchkate und sichert die Zukunft des in den 1720er Jahren errichteten Fachwerkhauses. Das Gebäude zählt zu den ältesten Bauwerken in Neugraben-Fischbek.

Es besitzt bis heute keinen Schornstein und diente bis weit ins 20. Jahrhundert hinein als Wohn- und Rauchhaus. Diese besondere Nutzung und die gute Überlieferung der bauzeitlichen Substanz machen die Kate zu einem wertvollen Zeugnis der bäuerlichen Wohnkultur im ehemaligen Dorf Fischbek.

Wegen der starken „Versottung“, der Bildung von Salzen, auf Grund der jahrhundertelangen Nutzung als Rauchhaus, ist das Gebäude heute nicht mehr als Wohnhaus nutzbar. Die Voreigentümer stellten einen Abrissantrag. Durch den Erwerb der Stiftung Denkmalpflege Hamburg ist nun die Zukunft der Rauchkate gesichert: Haus und Garten werden zum 1. Mai 2024 an einen Trägerverein übergeben, der das stadtbildprägende Gebäude denkmalgerecht sanieren und kulturell nutzen möchte.

Die Rauchkate wurde als sogenanntes „Gesindehaus“ vermutlich für einen nicht erbberechtigten Bauernsohn errichtet und war unter der Adresse „Fischbek 1“ (heute „Cuxhavener Straße 432“) von Neugraben kommend lange Zeit das erste Haus im Dorf Fischbek.

Dr. Ulrike Pluschke, Geschäftsführerin der Stiftung Denkmalpflege Hamburg: „Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg hat durch den Erwerb eigener denkmalgeschützter Immobilien bereits in der Vergangenheit wichtige Zeugnisse Hamburger Baukultur vor dem Verfall gerettet. Mit der Fischbeker Rauchkate konnte die Stiftung Denkmalpflege Hamburg nun einen sehr seltenen Gebäudetyp von großer historischer Bedeutung erwerben und für die Zukunft sichern.

Die in den 1720er Jahren erbaute Rauchkate ist eines der ältesten Bauwerke in Neugraben-Fischbek und ein besonderes Juwel der Hamburger Denkmallandschaft: Sie ist eines der letzten Beispiele der noch vor zwei Generationen in ganz Norddeutschland dorfbildprägenden „Häuslingshäuser“. Bis vor wenigen Jahren wurde die Kate noch als „Rauchhaus“ mit offenem Rauchabzug bewohnt und ist mit vielen Materialien aus der Erbauungszeit in weiten Teilen unverändert im Originalzustand erhalten.

Wir freuen uns sehr, dass mit dem Verein ‚Huus un Hoff‘ ein Träger für den Erhalt und Betrieb des Gebäudes bereitsteht, der die Rauchkate denkmalgerecht sanieren und eine öffentliche Nutzung durch die Menschen vor Ort ermöglichen wird.“

Pressemeldung


3. Denkmalsalon „Wachstum. Historische Parks unter Druck“

11. Juli um 19 Uhr, Café Seeterrassen, Planten un Blomen

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen in Kürze.

Das Format: Impulse, Austausch, Debatte: Welche Rolle spielen historische Bauten und Parks für die Identität einer Stadt, und vor welchen Herausforderungen stehen sie aktuell? Darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren – mit Bürger:innen und Expert:innen, an spannenden Orten und in entspannter Atmosphäre.
Moderation: Daniel Kaiser, NDR

Eine Veranstaltungsreihe des Denkmalschutzamtes, des Denkmalvereins Hamburg e. V., der Stiftung Denkmalpflege Hamburg und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS

Termine 2024
01.02.: „Erwartungen. Möglichkeiten und Grenzen des Denkmalschutzes“, Emporio
11.04.: „Veränderung. Denkmäler im Klimawandel“, Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg
11.07.: „Wachstum. Historische Parks unter Druck“, Café Seeterrassen, Planten un Blomen
05.11.: „Rettung. Hamburgs Ingenieurbau-Erbe, Kampnagel


2. Denkmalsalon „Veränderung. Denkmäler im Klimawandel“

Der 2. Denkmalsalon fand am 11. April in der Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg auf dem Dulsberg statt und stand unter dem Motto „Veränderung. Denkmäler im Klimawandel“. Thomas Rolf Hermes (FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH), Dr. Anna Joss (Denkmalschutzamt, Behörde für Kultur und Medien) und Dr. Benno Hain (Leitstelle Klima, Behörde für Umwelt, Energie, Klima und Agrarwirtschaft) diskutierten angeregt auf dem Podium und mit dem Publikum.


Stiftung Denkmalpflege Hamburg förderte den „Himmlischen Bautrupp“ des Hamburger Michels: Ergebnis überwältigend

Schon 551.000 Euro für Michel-Sanierungen gespendet

Steinmetz-Engel aus dem himmlischen Bautrupp der Hauptkirche St. Michaelis ("Michel")

Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg unterstützte den Weihnachtsendspurt der Spendenkampagne „himmlischer Bautrupp“ zur Sanierung des Michels mit einer Matching-Fund-Zusage. Alle Spenden von Privatpersonen, die Jahresende 2023 eingingen, wurden von ihr verdoppelt bis zu einem Maximalbetrag von 50.000 Euro. Ulrike Pluschke, Geschäftsführerin der Stiftung Denkmalpflege Hamburg: „Der Michel ist das Wahrzeichen der Hamburger und gemeinsam mit ihnen setzen wir uns für die Denkmalpflege in Hamburg ein.“


1. Denkmalsalon: „Erwartungen. Möglichkeiten und Grenzen des Denkmalschutzes“

Der 1. Denkmalsalon fand am 1. Februar auf der Panorama-Etage des Emporio-Gebäudes statt und stand unter dem Motto „Erwartungen. Möglichkeiten und Grenzen des Denkmalschutzes“. Ben Buschfeld (Kulturerbenetz Berlin), Dr. Astrid Hansen (Denkmalschutzamt) und Prof. Dr. Frank Schmitz (Universität Hamburg, Denkmalrat) diskutierten angeregt auf dem Podium und mit dem Publikum. Moderation: Daniel Kaiser (NDR).


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