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AKTUELLES

08.03.2017

Positive Rückmeldung vom UNESCO-Welterbezentrum für den Jüdischen Friedhof Altona

Am 2. März 2017 erhielt die Kulturbehörde Hamburg positive Rückmeldung vom UNESCO-Welterbezentrum: Die Antragsunterlagen für die Nominierung des Jüdischen Friedhofs Hamburg-Altona zur Eintragung in die UNESCO-Welterbeliste haben den ersten Test, den Completeness Check, bestanden.

 

Die Hamburger Kulturbehörde hatte den Antrag für den Jüdischen Friedhof Hamburg-Altona im Dezember 2016 auf den Weg gebracht. Der deutsche UNESCO-Botschafter Stefan Krawielicki hatte ihn fristgerecht zum 1. Februar 2017 dem UNESCO-Welterbezentrum übergeben. Der erfolgreiche Completeness Check bestätigt jetzt, dass der rund 300 Seiten umfassende Hamburger Antrag korrekt erarbeitet worden ist und formal-technisch die sehr strengen Vorgaben der „Richtlinien für die Durchführung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ erfüllt.

 

Die Unterlagen werden nun von der UNESCO an Experten von ICOMOS International weitergegeben, die im Laufe des Jahres 2017 den „außergewöhnlichen universellen Wert“ des Friedhofes, der Voraussetzung für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe ist, überprüfen. Im Herbst wird einer dieser Experten nach Hamburg kommen, den Friedhof besichtigen und den zugehörigen Managementplan prüfen. Gemeinsam werden die ICOMOS-Experten dann bis Anfang 2018 ein Gutachten für die UNESCO erstellen. Bei positivem Urteil hat der Jüdische Friedhof Hamburg-Altona Chancen, auf der Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees im Sommer 2018 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen zu werden.

 

Quelle: Kulturbehörde Hamburg

 

Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg betreut den Jüdischen Friedhof Altona seit 1999 und veranstaltet regelmäßig Führungen. 2007 errichtete sie das Besucherzentrum Eduard Duckesz-Haus. Weitere Informationen: www.juedischer-friedhof-altona.de

 
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